Inspirierender Journalismus

Wie verändert sich journalistisches Arbeiten? Mit dem Strategiepapier zum „Inspirierenden Journalismus“ liefert das SZ-Institut einen Denkanstoss

Das breite Spektrum journalistischer Arbeitsformen wird seit ein paar Jahren von einem neuen Ansatz bereichert. Neben dem dokumentarischen Journalismus, der eine Art Chronistenpflicht verfolgt, und dem erlebenden Journalismus, der seine Leserinnen und Leser in fremde Welten mitnehmen will, hat sich der Inspirierende Journalismus entwickelt.

Dieser zeichnet sich in der digitalen Aufmerksamkeits- Ökonomie dadurch aus, dass er das Interesse der Nutzerinnen und Nutzer in den Mittelpunkt stellt. Inspirierender Journalismus bezeichnet all jene journalistischen Ansätze, die das Ziel verfolgen, Leserinnen und Leser mit neuen Ideen zu konfrontieren, überraschende Perspektiven zu vermitteln und zu anderen Möglichkeiten zu inspirieren.

Ein Beispiel für diese neue Form des Journalismus ist der Laufnewsletter Minutenmarathon. Wenn Sie mehr über die Idee des „Inspirierenden Journalismus“ erfahren wollen, sprechen Sie Dirk von Gehlen an. Er schickt Ihnen gerne das Arbeitspapier inklusive dieser elf Punkte, die definitorisch sind für die neue Form des Journalismus:

Inspirierender Journalismus…

  1. MACHT EINEN UNTERSCHIED
  2. SCHAFFT GREIFBAREN MEHRWERT
  3. SAGT, WAS ER TUT
  4. ZEIGT MEHR MÖGLICHKEITEN
  5. BLEIBT UNPARTEIISCH
  6. HILFT BEI DER ENTSCHEIDUNGSFINDUNG
  7. ÜBERFORDERT. EIN WENIG.
  8. WIRD KONKRET
  9. IST EIN PROZESS NICHT NUR EIN PRODUKT
  10. IST DIALOGISCH
  11. ZIELT AUF EINEN CALL TO INSPIRATION